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Maratua-Schama, Copsychus barbouri


Projektcode: 8.Taman Safari.IDN.2014-4697

Teilprojekt (abgeschlossen): Maratua-Shama (Wiederansiedlung), Copsychus barbouri

Förderpartner: Hildegard und Hans Schaefer Stiftung (HHS)

Letzte Aktualisierung: April 2026


Die Maratua-Schama (Copsychus barbouri) ist in freier Wildbahn zumindest funktional ausgestorben und überlebt aktuell ausschließlich ex-situ in der Obhut und Pflege der PCBA. Nach jahrelangen kontinuierlichen Zuchtbemühungen ist diese Ex-situ-Population auf weit über 60 Individuen angewachsen und wird zunehmend stabiler. Um das langfristige Überleben der Art zu sichern, ist es jedoch notwendig, konzentrierte Schutzmaßnahmen auf der Insel Maratua zu ergreifen, um den eigentlichen Lebensraum der Schamas und einige potenziell noch überlebende letzte Individuen zu schützen. Das ultimative Ziel ist die Wiederansiedlung von in Gefangenschaft gezüchteten Maratua-Schamas vom PCBA auf der Insel Maratua. Grundlage hierfür ist der Aufbau eines gut funktionierenden Netzwerks von Partnern auf der Inseln, die dabei helfen können, den Lebensraum und den Artenschutz zu fördern.

Auf Maratua konnte bisher ein potenzielles Gebiet identifiziert werden, dass für eine künftige Wiederansiedlung geeignet erscheint: ein Großteil der Vegetation auf dem weitläufigen Gelände ähnelt einem unberührten Regenwald, auch die Insektendichte und -vielfalt wurde als ausreichend hoch eingestuft, um eine Shama-Population zu ernähren. Hinzu kommen eine abgeschiedene Lage und eine Abwesenheit von Katzen in der näheren Umgebung. Aktuell wurden bereits drei transportable Volieren für die Wiederansiedlung der Schama gebaut, die nun darauf warten, auf die Insel Maratua gebracht zu werden.